Schwarze Solarmodule auf dem Ziegeldach eines Einfamilienhauses – Ilmmünster
Photovoltaik · Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm

Photovoltaik in Ilmmünster

Ilmmünster liegt an der Ilm und an der Bahnlinie nach München, im Ortskern steht die romanische Basilika St. Arsatius. Um den alten Kern herum sind Doppelhäuser, Reihenhäuser und Einfamilienhäuser aus verschiedenen Jahrzehnten entstanden. Münchener Photovoltaik plant in Ilmmünster Anlagen auf geteilten Dächern, klärt den Umgang mit dem denkmalgeschützten Umfeld und stimmt Solarmontage und Dacherneuerung aufeinander ab.

Vor Ort in Ilmmünster

Doppelhaushälfte: halbes Dach, volle Planung

Wer in Ilmmünster eine Doppelhaushälfte besitzt, teilt sich das Dach optisch mit dem Nachbarn. Rechtlich kann jeder auf seiner Hälfte eine Anlage bauen, sofern Brandschutzabstände zur Trennwand eingehalten werden. Gestalterisch ist es aber oft besser, sich abzustimmen: gleiche Module, gleiche Reihenhöhe, gleiche Randabstände. Wenn beide Seiten gleichzeitig bauen, lassen sich Gerüst und Anfahrt teilen. Auf einer Doppelhaushälfte passen je nach Dachgröße häufig sechs bis zehn Kilowatt Peak, wenn beide Dachseiten genutzt werden. Wir planen die Belegung mit Blick auf die Nachbarhälfte und sprechen, wenn gewünscht, auch mit Ihren Nachbarn über eine gemeinsame Umsetzung.

Im Umfeld von St. Arsatius

Die Basilika St. Arsatius ist ein bedeutendes Baudenkmal, und das Umfeld im Ortskern wird entsprechend sorgfältig betrachtet. Für Gebäude, die selbst unter Denkmalschutz stehen, oder für Häuser in Sichtbeziehung zur Basilika kann eine Erlaubnis nach dem Denkmalschutzgesetz nötig sein. Das betrifft nicht den ganzen Ort, sondern im Wesentlichen den historischen Kern. Wir prüfen vorab, ob Ihr Haus betroffen ist, und fragen bei Unklarheiten bei der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises nach. Wo eine Erlaubnis nötig ist, planen wir eine ruhige Belegung, meist mit schwarzen Modulen, und vermeiden auffällige Einzelreihen auf der Seite zur Kirche hin.

Dach neu decken und gleich Module setzen

Viele Häuser in Ilmmünster stammen aus den 1960er bis 1980er Jahren, und ihre Dächer stehen in den kommenden Jahren zur Erneuerung an. Wer eine PV-Anlage plant, sollte vorher klären, ob die Eindeckung noch 25 bis 30 Jahre hält. Ist das fraglich, lohnt sich eine gemeinsame Maßnahme: Das Gerüst steht nur einmal, die Dachhaken werden direkt in die neue Eindeckung eingebunden, und eine Dämmung kann gleich mit erledigt werden. Wir sehen uns das Dach an, beurteilen Ziegel, Lattung und Unterspannbahn und sagen offen, ob wir eine Sanierung empfehlen. Die Abstimmung mit dem Dachdecker übernehmen wir auf Wunsch.

Was wir in Ilmmünster für Sie übernehmen

Ein Ansprechpartner von der ersten Frage bis zur Inbetriebnahme: Münchener Photovoltaik plant, montiert und meldet an. Ausgangspunkt ist immer das konkrete Dach, in Ilmmünster oft Doppelhäuser rund um die Basilika.

Steuer & Förderung 2026

Was eine Solaranlage 2026 günstiger macht

Der größte Hebel ist heute nicht die Vergütung, sondern der selbst genutzte Strom. Steuerlich sind Anlagen bis 30 kWp stark vereinfacht. Finanzieren lässt sich das Vorhaben über den KfW-Kredit 270.

  • 0 % Umsatzsteuer auf Anlage und Speicher bis 30 kWp auf Wohngebäuden
  • Einkommensteuerfrei bis 30 kWp je Einheit (§ 3 Nr. 72 EStG)
  • Einspeisevergütung für 20 Jahre plus Inbetriebnahmejahr
  • KfW-Kredit 270 für Anlage, Speicher und Montage
  • kommunale Programme prüfen wir vor dem Angebot tagesaktuell
Mehr zu Förderung & Finanzierung
Handwerk vor Ort

Fachbetrieb vor Ort statt Vermittlungsportal

Wer einen Solarteur in der Nähe sucht, braucht keinen Vermittler, sondern einen Betrieb, der selbst plant und selbst montiert. Bei uns kommen Dachcheck, Montage, Elektroanschluss und Anmeldung aus einer Hand.

  • Dachcheck vor Ort mit Belegungsplan und Ertragsprognose
  • Montage mit eigenen Teams, inklusive Gerüst und Blitzschutz-Prüfung
  • Zählerschrank, Wechselrichter, Speicher und Wallbox fachgerecht angeschlossen
  • Netzanmeldung, Marktstammdatenregister und Zählertausch
  • Wartung, Monitoring und Störungsbehebung für Bestandskunden

Häufige Fragen aus Ilmmünster

Muss mein Nachbar zustimmen, wenn ich auf meiner Doppelhaushälfte eine Anlage baue?

Eine Zustimmung ist in der Regel nicht erforderlich, solange die Anlage auf Ihrer Dachhälfte bleibt und die Brandschutzabstände zur Gebäudetrennwand eingehalten sind. Gute Nachbarschaft schadet aber nicht: Ein abgestimmtes Erscheinungsbild wirkt ruhiger. Wir informieren Ihre Nachbarn auf Wunsch über die Planung und bieten an, beide Hälften gemeinsam zu planen und zu montieren.

Lohnt sich eine PV-Anlage, wenn das Dach in zehn Jahren saniert werden muss?

Oft ist es besser, die Sanierung vorzuziehen. Eine spätere Demontage und Wiedermontage kostet mehrere tausend Euro und bedeutet einige Wochen Ertragsausfall. Ist das Dach dagegen noch lange in Ordnung, spricht nichts gegen die Anlage. Wir prüfen den Zustand bei der Besichtigung und empfehlen eine Reihenfolge, die zu Ihrem Dach passt.

Was kostet eine Anlage ungefähr?

Für ein Einfamilienhaus mit 8 bis 12 kWp liegen schlüsselfertige Anlagen meist bei rund 1.200 bis 1.700 € je kWp, ohne Speicher. Den Festpreis nennen wir nach dem Dachcheck.

Wie viel Strom bringt eine Anlage hier?

Im Raum München rechnen wir mit etwa 1.000 bis 1.150 kWh je Kilowatt-Peak und Jahr bei Südausrichtung. Ost-West-Dächer liegen etwas darunter, liefern aber morgens und abends mehr. Die Prognose für Ihr Dach erstellen wir vor dem Angebot.

Brauche ich einen Stromspeicher?

Nicht zwingend. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch deutlich, rechnet sich aber nur bei passender Größe. Wir legen ihn auf Ihren Abendverbrauch aus, nicht auf die Modulleistung.

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