Ertragsdaten einer Photovoltaikanlage im Monitoring – Mauern
Photovoltaik · Landkreis Freising

Photovoltaik in Mauern

Mauern liegt im Norden des Landkreises Freising in der Hallertau, umgeben von Hopfengärten und Ackerflächen. Viele Anwesen haben große Hallen und Nebengebäude, manche mit älteren Dacheindeckungen, die vor einer Belegung erneuert werden müssen. Münchener Photovoltaik plant in Mauern Anlagen für diese Dächer, klärt die Frage nach Einspeisung und Eigenverbrauch und sorgt für eine Steuerung, die Verbraucher im Haus sinnvoll einbindet.

Vor Ort in Mauern

Alte Wellplatten vor der Belegung ersetzen

Auf vielen älteren Hallen und Ställen liegen Faserzementplatten, die vor den 1990er-Jahren häufig Asbest enthielten. Solche Dächer dürfen weder angebohrt noch mit einer Solaranlage überbaut werden. Vor einer Belegung ist deshalb ein fachgerechter Rückbau durch einen zugelassenen Betrieb nötig, gefolgt von einer neuen Eindeckung, meist aus Trapezblech oder Sandwichpaneelen. Das verteuert das Projekt, schafft aber ein Dach, das die nächsten Jahrzehnte hält. Wir rechnen Sanierung und Anlage zusammen und zeigen, ab welcher Anlagengröße sich die Kombination trägt. Oft ist die neue Eindeckung ohnehin fällig, und die Solaranlage hilft, sie zu finanzieren.

Volleinspeisung auf der Lagerhalle

Nicht jede Halle hat einen Verbrauch vor Ort. Eine Lager- oder Maschinenhalle ohne Strombedarf eignet sich eher für eine Volleinspeisung, bei der der gesamte Strom ins Netz geht und ein höherer Vergütungssatz gilt als bei der Teileinspeisung. Liegt die Halle am gleichen Anschluss wie Wohnhaus und Betrieb, kann auch eine Kombination sinnvoll sein: eine Anlage für den Eigenverbrauch und eine zweite, getrennt gemessene für die Volleinspeisung. Für größere Anlagen kommen Anforderungen an Steuerbarkeit und gegebenenfalls Direktvermarktung hinzu. Wir prüfen den Netzanschluss mit dem örtlichen Netzbetreiber und rechnen die Varianten mit dem aktuellen Vergütungssatz.

Verbraucher im Haus steuern

Ein Energiemanagementsystem verteilt den Solarstrom im Haus nach festgelegten Regeln. Es kann den Speicher laden, die Wärmepumpe zuschalten, das Auto laden oder einen Heizstab für Warmwasser ansteuern, je nachdem, wie viel Überschuss gerade vorhanden ist. Das erhöht den Eigenverbrauch, ohne dass Sie ständig eingreifen müssen. Wichtig ist, dass die Geräte kompatibel sind; nicht jedes System spricht mit jeder Wärmepumpe oder Wallbox. Wir wählen eine Lösung aus, die herstellerübergreifend funktioniert und spätere Erweiterungen erlaubt. Bei der Einrichtung legen wir mit Ihnen die Prioritäten fest, damit das System Ihren Alltag abbildet. Auch eine spätere Wallbox oder ein Speicher lässt sich dann ohne neues System einbinden.

Was wir in Mauern für Sie übernehmen

Ein Ansprechpartner von der ersten Frage bis zur Inbetriebnahme: Münchener Photovoltaik plant, montiert und meldet an. Ausgangspunkt ist immer das konkrete Dach, in Mauern oft Hallendächer auf Hopfen- und Ackerbauhöfen.

Steuer & Förderung 2026

Was eine Solaranlage 2026 günstiger macht

Der größte Hebel ist heute nicht die Vergütung, sondern der selbst genutzte Strom. Steuerlich sind Anlagen bis 30 kWp stark vereinfacht. Finanzieren lässt sich das Vorhaben über den KfW-Kredit 270.

  • 0 % Umsatzsteuer auf Anlage und Speicher bis 30 kWp auf Wohngebäuden
  • Einkommensteuerfrei bis 30 kWp je Einheit (§ 3 Nr. 72 EStG)
  • Einspeisevergütung für 20 Jahre plus Inbetriebnahmejahr
  • KfW-Kredit 270 für Anlage, Speicher und Montage
  • kommunale Programme prüfen wir vor dem Angebot tagesaktuell
Mehr zu Förderung & Finanzierung
Handwerk vor Ort

Fachbetrieb vor Ort statt Vermittlungsportal

Wer einen Solarteur in der Nähe sucht, braucht keinen Vermittler, sondern einen Betrieb, der selbst plant und selbst montiert. Bei uns kommen Dachcheck, Montage, Elektroanschluss und Anmeldung aus einer Hand.

  • Dachcheck vor Ort mit Belegungsplan und Ertragsprognose
  • Montage mit eigenen Teams, inklusive Gerüst und Blitzschutz-Prüfung
  • Zählerschrank, Wechselrichter, Speicher und Wallbox fachgerecht angeschlossen
  • Netzanmeldung, Marktstammdatenregister und Zählertausch
  • Wartung, Monitoring und Störungsbehebung für Bestandskunden

Häufige Fragen aus Mauern

Woran erkenne ich, ob unser Hallendach in Mauern Asbest enthält?

Sicher lässt sich das nur durch eine Materialprobe im Labor feststellen. Hinweise sind das Baujahr vor etwa 1993 und graue, gewellte Faserzementplatten. Bitte bohren oder brechen Sie die Platten nicht selbst an. Wir können eine Probe durch einen Fachbetrieb veranlassen und planen die Sanierung, bevor wir mit der Solaranlage beginnen.

Kann ich zwischen Volleinspeisung und Eigenverbrauch später wechseln?

Ja, der Wechsel ist nach dem EEG grundsätzlich jährlich möglich und muss dem Netzbetreiber rechtzeitig vor Beginn des Kalenderjahres mitgeteilt werden. Die Messtechnik muss dafür geeignet sein. Wir planen die Anlage so, dass beide Betriebsarten möglich sind, und informieren Sie über die Fristen. Bei Anlagen mit Eigenverbrauch und Speicher ist der Wechsel meist nicht sinnvoll; wir rechnen das im Einzelfall für Sie durch.

Wie viel Strom bringt eine Anlage hier?

Im Raum München rechnen wir mit etwa 1.000 bis 1.150 kWh je Kilowatt-Peak und Jahr bei Südausrichtung. Ost-West-Dächer liegen etwas darunter, liefern aber morgens und abends mehr. Die Prognose für Ihr Dach erstellen wir vor dem Angebot.

Gibt es Wartung und Service?

Ja, für Bestandskunden. Wir bieten regelmäßige Anlagenprüfungen, Monitoring und die Behebung von Störungen, auch bei Wechselrichterfehlern.

Sind Sie auch in Mauern tätig?

Ja. Mauern (Landkreis Freising) liegt in unserem Einzugsgebiet. Wir prüfen das Dach vor Ort, planen und montieren die Anlage und übernehmen die Anmeldung beim Netzbetreiber.

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Wir melden uns werktags meist innerhalb einer Stunde.

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