
Photovoltaik in Sendling
Sendling ist ein gemischter Stadtteil mit Altbauten, großen Genossenschafts- und Nachkriegswohnanlagen und Gewerbe entlang der Bahnlinien. Typisch sind lange Satteldächer, die nach Osten und Westen zeigen, und viele Gebäude mit zahlreichen Wohneinheiten. Münchener Photovoltaik plant in Sendling vor allem Anlagen für Mehrfamilienhäuser und klärt, wie der erzeugte Strom im Haus verteilt werden kann.
Ost-West-Satteldächer langer Wohnzeilen
Viele Sendlinger Wohnzeilen sind so ausgerichtet, dass ihre Dachflächen nach Osten und Westen zeigen. Das ist für Photovoltaik kein Nachteil. Beide Seiten zusammen liefern zwar etwa 10 bis 15 Prozent weniger als eine gleich große Südfläche, dafür verteilt sich die Erzeugung gleichmäßiger über den Tag: morgens die Ostseite, nachmittags die Westseite. Für ein Mehrfamilienhaus mit Verbrauch rund um die Uhr passt dieses Profil besser als eine Mittagsspitze. Ein Wechselrichter mit zwei getrennten Eingängen oder zwei Geräte sorgen dafür, dass beide Dachhälften unabhängig voneinander arbeiten. Bei langen Dächern mit mehreren Treppenhäusern prüfen wir außerdem, wo Leitungswege und Wechselrichter am besten Platz finden.
Genossenschaften als Betreiber
Wohnungsgenossenschaften haben andere Voraussetzungen als eine Eigentümergemeinschaft: Es gibt einen Vorstand, der entscheidet, und oft mehrere gleichartige Gebäude. Das erleichtert eine einheitliche Planung für mehrere Dächer. Zu klären sind die steuerliche Behandlung der Stromerlöse, das Messkonzept und die Frage, ob der Strom als Mieterstrom oder über die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung an die Bewohner geht. Bei Anlagen über 30 kWp gelten zudem andere Regeln für Steuern und Steuerbarkeit als bei kleinen Hausanlagen. Wir erstellen für jedes Gebäude eine eigene Berechnung und fassen die Ergebnisse vergleichbar zusammen. So kann der Vorstand auf einer klaren Grundlage entscheiden, welches Dach zuerst belegt wird und welches später folgt.
Gewerbedächer entlang der Bahn
Zwischen Wohnblöcken und Bahntrassen liegen in Sendling Hallen, Werkstätten und kleinere Betriebe mit Flachdach oder flach geneigten Blechdächern. Solche Dächer eignen sich gut für Photovoltaik, weil der Strom tagsüber im Betrieb verbraucht wird. Vor der Planung prüfen wir die Tragfähigkeit der Dachkonstruktion, den Zustand der Abdichtung und die Befestigungsmöglichkeiten auf Trapezblech. Bei Neubauten und größeren Dachsanierungen von Nichtwohngebäuden gilt in Bayern zudem eine Solarpflicht, die bei der Sanierungsplanung berücksichtigt werden sollte. Mehr dazu auf unserer Seite zu Photovoltaik für Gewerbe. Für Betriebe ist außerdem interessant, dass sich Lastspitzen mit einem Speicher oder einer gezielten Laststeuerung abfedern lassen. Das senkt die Leistungspreise, sofern der Betrieb eine Leistungsmessung hat.
Ihr Photovoltaik-Fachbetrieb für Sendling
Wir rechnen jedes Dach einzeln durch, legen Speicher und Wallbox auf Ihren Verbrauch aus und montieren mit eigenen Teams. In Sendling haben wir es meist mit Genossenschaftsblöcke und Satteldächer am Hang zu tun, darauf ist die Planung ausgerichtet.
Finanzielle Rahmenbedingungen für PV in Sendling
Einen direkten Zuschuss vom Bund gibt es für private Solaranlagen nicht mehr. Dafür entfällt die Umsatzsteuer, und der Ertrag ist in aller Regel steuerfrei. Was sich lohnt, entscheidet vor allem der Eigenverbrauch.
- 0 % Umsatzsteuer auf Anlage und Speicher bis 30 kWp auf Wohngebäuden
- Einkommensteuerfrei bis 30 kWp je Einheit (§ 3 Nr. 72 EStG)
- Einspeisevergütung für 20 Jahre plus Inbetriebnahmejahr
- KfW-Kredit 270 für Anlage, Speicher und Montage
- kommunale Programme prüfen wir vor dem Angebot tagesaktuell
Photovoltaik-Installateur für Sendling und Umgebung
Portale vermitteln Anfragen an wechselnde Betriebe weiter. Bei uns plant und montiert dasselbe Team, das später auch Wartung und Störungen übernimmt.
- Dachcheck vor Ort mit Belegungsplan und Ertragsprognose
- Montage mit eigenen Teams, inklusive Gerüst und Blitzschutz-Prüfung
- Zählerschrank, Wechselrichter, Speicher und Wallbox fachgerecht angeschlossen
- Netzanmeldung, Marktstammdatenregister und Zählertausch
- Wartung, Monitoring und Störungsbehebung für Bestandskunden
Häufige Fragen aus Sendling
Unser Dach zeigt nach Osten und Westen – sollten wir nur eine Seite belegen?
Meist lohnt es sich, beide Seiten zu belegen. Jede Seite für sich liefert weniger als eine Südfläche, zusammen ergibt sich aber ein breiteres Erzeugungsprofil, das den Eigenverbrauch erhöht. Nur wenn eine Seite stark verschattet ist oder der Verbrauch sehr gering ist, kann eine einseitige Belegung wirtschaftlicher sein. Das zeigt die Ertragsberechnung für Ihr Dach.
Können wir als Genossenschaft Mieterstrom anbieten?
Ja, das ist grundsätzlich möglich. Mieterstrom bringt allerdings Pflichten eines Stromlieferanten mit sich, etwa Reststromlieferung und Abrechnung. Viele Genossenschaften arbeiten deshalb mit einem Dienstleister oder wählen die einfachere gemeinschaftliche Gebäudeversorgung. Welche Variante sich rechnet, hängt von Anlagengröße, Anzahl der Wohnungen und der Teilnahmequote ab. Wir rechnen beide Modelle für Ihre Häuser durch.
Wie läuft der Start ab?
Nach einem kurzen Erstgespräch kommen wir zum Dachcheck nach Sendling. Danach erhalten Sie ein Festpreisangebot mit Belegungsplan, Ertragsprognose und Zeitplan.
Was kostet eine Anlage ungefähr?
Für ein Einfamilienhaus mit 8 bis 12 kWp liegen schlüsselfertige Anlagen meist bei rund 1.200 bis 1.700 € je kWp, ohne Speicher. Den Festpreis nennen wir nach dem Dachcheck.
Eignet sich mein Dach für Photovoltaik?
Meistens ja. Entscheidend sind Ausrichtung, Neigung, Verschattung und der Zustand der Eindeckung. Beim Dachcheck klären wir auch, ob vor der Montage Ziegel oder Lattung erneuert werden sollten.
Photovoltaik auch in Ihrer Nähe
Solaranlage in Sendling geplant?
Wir melden uns werktags meist innerhalb einer Stunde.