Schwarze Solarmodule auf dem Ziegeldach eines Einfamilienhauses – Unterhaching
Photovoltaik · Landkreis München

Photovoltaik in Unterhaching

Unterhaching südlich von München ist bekannt für seine Geothermie, mit der ein Teil des Ortes über ein Fernwärmenetz versorgt wird. Daneben prägen Einfamilienhäuser, Reihenhaussiedlungen und Wohnanlagen das Bild. Für Photovoltaik heißt das: In vielen Häusern geht es um Strom für Haushalt und Mobilität, nicht um die Heizung. Münchener Photovoltaik richtet die Anlagen in Unterhaching auf dieses Verbrauchsprofil aus.

Vor Ort in Unterhaching

Photovoltaik an Häusern mit Fernwärme

Wer in Unterhaching an das Fernwärmenetz angeschlossen ist, braucht keinen Solarstrom für die Heizung. Die Anlage deckt dann Haushaltsstrom, Warmwasser falls elektrisch bereitet, und zunehmend das Elektroauto. Der Jahresverbrauch ist dadurch meist niedriger als in einem Haus mit Wärmepumpe. Die Anlage kann trotzdem größer ausfallen, als der aktuelle Verbrauch nahelegt, wenn später eine Wallbox dazukommt oder mehr eingespeist werden soll. Die Frage ist, ob die Dachfläche voll genutzt oder die Anlage knapp am Verbrauch dimensioniert wird. Wir zeigen Ihnen beide Varianten mit Eigenverbrauch und Amortisation. Beides kann sinnvoll sein, abhängig von Ihren Plänen für die nächsten Jahre.

Elektroauto als größter Verbraucher

In einem Haushalt ohne Wärmepumpe wird das Elektroauto schnell zum größten Einzelverbraucher. Wer mit einer Wallbox mit Überschussladen tagsüber Solarstrom ins Auto lädt, erhöht den Eigenverbrauch erheblich. Das funktioniert, wenn das Auto zu Hause steht, etwa bei Homeoffice, Teilzeit oder einem Zweitwagen. Für Pendler ist die Wirkung geringer. Eine Wallbox, die nach § 14a EnWG als steuerbare Verbrauchseinrichtung angemeldet ist, bringt reduzierte Netzentgelte. Auf längere Sicht könnte bidirektionales Laden das Auto zum Hausspeicher machen, die Technik ist aber noch nicht breit verfügbar. Ausführlicher behandelt das der Ratgeber zum Überschussladen mit der Wallbox.

Speichergröße im kleinen Haushalt

Ohne Wärmepumpe ist der Stromverbrauch in vielen Unterhachinger Einfamilienhäusern moderat. Ein Speicher sollte darauf abgestimmt sein, nicht auf die Größe der Anlage allein. Die Faustregel von 1 bis 1,5 kWh je Kilowatt Peak greift bei geringem Verbrauch zu hoch, weil ein großer Speicher im Winter kaum voll und im Sommer abends nicht leer wird. Sinnvoller ist eine Kapazität, die den Abend- und Nachtverbrauch eines typischen Tages deckt. Wir werten dafür Ihren Verbrauch aus, idealerweise mit Daten über mehrere Monate. Ein zu großer Speicher kostet Geld, ohne mehr Solarstrom nutzbar zu machen.

Ihr Photovoltaik-Fachbetrieb für Unterhaching

Wir rechnen jedes Dach einzeln durch, legen Speicher und Wallbox auf Ihren Verbrauch aus und montieren mit eigenen Teams. In Unterhaching haben wir es meist mit Geothermie-Fernwärme und Einfamilienhäuser im Hachinger Tal zu tun, darauf ist die Planung ausgerichtet.

Steuer & Förderung 2026

Finanzielle Rahmenbedingungen für PV in Unterhaching

Einen direkten Zuschuss vom Bund gibt es für private Solaranlagen nicht mehr. Dafür entfällt die Umsatzsteuer, und der Ertrag ist in aller Regel steuerfrei. Was sich lohnt, entscheidet vor allem der Eigenverbrauch.

  • 0 % Umsatzsteuer auf Anlage und Speicher bis 30 kWp auf Wohngebäuden
  • Einkommensteuerfrei bis 30 kWp je Einheit (§ 3 Nr. 72 EStG)
  • Einspeisevergütung für 20 Jahre plus Inbetriebnahmejahr
  • KfW-Kredit 270 für Anlage, Speicher und Montage
  • kommunale Programme prüfen wir vor dem Angebot tagesaktuell
Mehr zu Förderung & Finanzierung
Handwerk vor Ort

Photovoltaik-Installateur für Unterhaching und Umgebung

Portale vermitteln Anfragen an wechselnde Betriebe weiter. Bei uns plant und montiert dasselbe Team, das später auch Wartung und Störungen übernimmt.

  • Dachcheck vor Ort mit Belegungsplan und Ertragsprognose
  • Montage mit eigenen Teams, inklusive Gerüst und Blitzschutz-Prüfung
  • Zählerschrank, Wechselrichter, Speicher und Wallbox fachgerecht angeschlossen
  • Netzanmeldung, Marktstammdatenregister und Zählertausch
  • Wartung, Monitoring und Störungsbehebung für Bestandskunden

Häufige Fragen aus Unterhaching

Ich bin in Unterhaching an die Fernwärme angeschlossen – lohnt sich Photovoltaik trotzdem?

Ja, in vielen Fällen. Auch ohne Wärmepumpe verbraucht ein Haushalt Strom, dessen Preis deutlich über der Einspeisevergütung liegt. Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart den Bezug. Mit einem Elektroauto steigt der Eigenverbrauch weiter. Die Amortisation hängt von Anlagengröße, Verbrauch und Kosten ab, wir rechnen sie mit Ihren Daten durch. Eine Förderung über kommunale Programme prüfen wir tagesaktuell.

Kann ich mein Elektroauto als Speicher für das Haus nutzen?

Technisch ist das mit bidirektionalem Laden möglich, in der Praxis aber noch eingeschränkt. Fahrzeug, Wallbox und Energiemanagement müssen die Funktion unterstützen, und die regulatorischen Rahmenbedingungen entwickeln sich noch. Wer heute plant, kann eine Wallbox wählen, die später nachgerüstet werden kann. Wir beraten Sie zum aktuellen Stand. Ein Elektroauto kann den Hausverbrauch im Alltag aber schon heute sinnvoll ergänzen.

Wie läuft der Start ab?

Nach einem kurzen Erstgespräch kommen wir zum Dachcheck nach Unterhaching. Danach erhalten Sie ein Festpreisangebot mit Belegungsplan, Ertragsprognose und Zeitplan.

Was kostet eine Anlage ungefähr?

Für ein Einfamilienhaus mit 8 bis 12 kWp liegen schlüsselfertige Anlagen meist bei rund 1.200 bis 1.700 € je kWp, ohne Speicher. Den Festpreis nennen wir nach dem Dachcheck.

Eignet sich mein Dach für Photovoltaik?

Meistens ja. Entscheidend sind Ausrichtung, Neigung, Verschattung und der Zustand der Eindeckung. Beim Dachcheck klären wir auch, ob vor der Montage Ziegel oder Lattung erneuert werden sollten.

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Wir melden uns werktags meist innerhalb einer Stunde.

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