
Photovoltaik in Großhadern
Großhadern im Südwesten Münchens kennt man vor allem wegen des Klinikums, geprägt wird der Stadtteil aber von Reihenhauszeilen, Einfamilienhäusern und größeren Wohnanlagen aus den 1960er- und 1970er-Jahren. Viele Dächer sind inzwischen in dem Alter, in dem eine Sanierung ansteht. Münchener Photovoltaik plant in Großhadern deshalb oft im Zusammenspiel mit Dachdecker und Hausverwaltung, damit Sanierung und Solaranlage zeitlich zusammenpassen.
Sanierungszyklus nutzen
Viele Häuser in Großhadern wurden in einem ähnlichen Zeitraum gebaut und kommen nun gemeinsam in den Sanierungszyklus. Ein Dach aus den 1970er-Jahren mit Betondachsteinen oder alten Ziegeln hat oft noch einige Jahre, aber keine 25 mehr. Wer Photovoltaik plant, sollte deshalb die Dachsanierung vorziehen oder gleichzeitig durchführen. Das spart Gerüst, Doppelarbeit und späteren Aufwand für Demontage und Wiedermontage. Wir sehen uns das Dach an und schätzen seinen Zustand realistisch ein. Wenn eine Dämmung ansteht, kann sie zusammen mit der Neueindeckung erfolgen und beide Maßnahmen profitieren voneinander. Das senkt die Gesamtkosten spürbar und vereinfacht die Planung.
Ost-West-Reihenhäuser
In Großhadern sind viele Reihenhauszeilen so ausgerichtet, dass die Dachflächen nach Osten und Westen zeigen. Das ist für Photovoltaik kein Nachteil. Beide Seiten können belegt werden, und der Ertrag verteilt sich über den Tag mit einer Spitze morgens und einer am Nachmittag. Das passt oft besser zum Verbrauch einer Familie als eine reine Südanlage mit hoher Mittagsspitze. Der Jahresertrag liegt je kWp etwa 10 bis 15 Prozent unter dem einer Südanlage, dafür passt mehr Leistung aufs Dach. Wir planen die Belegung so, dass beide Dachseiten auf getrennten Eingängen des Wechselrichters laufen und nicht gegenseitig bremsen.
Wohnanlagen mit Tiefgarage
Größere Wohnanlagen in Großhadern haben oft eine gemeinsame Tiefgarage. Dort entsteht zunehmend Bedarf an Ladepunkten für Elektroautos. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach kann einen Teil des Ladestroms liefern, wenn Lastmanagement und Abrechnung sauber geplant sind. Zuerst braucht es einen Beschluss der Eigentümergemeinschaft über die Ladeinfrastruktur, häufig als Grundinstallation mit späterer Erweiterung. Die Photovoltaikanlage kann dann über den Allgemeinstrom oder ein eigenes Messkonzept eingebunden werden. Wir betrachten beides gemeinsam, weil Netzanschluss, Zählerplätze und Lastmanagement sich gegenseitig beeinflussen. Ein gemeinsames Konzept vermeidet später teure Umbauten. Auch die Frage, ob der Hausanschluss für mehrere Ladepunkte reicht, gehört an den Anfang der Planung.
Planung und Montage in Großhadern aus einer Hand
Dachcheck, Ertragsprognose, Montage und Netzanmeldung liegen bei Münchener Photovoltaik in einer Hand. Die Anlage planen wir passend zum Gebäude, bei Ihnen typischerweise Reihenhauszeilen und Wohnanlagen rund um das Klinikum.
Steuer und Vergütung: was Eigentümer in Großhadern wissen sollten
Wir rechnen Eigenverbrauch, Einspeisung und Finanzierung vor dem Angebot durch — mit dem aktuellen Vergütungssatz und Ihrem echten Stromverbrauch statt mit Pauschalwerten.
- 0 % Umsatzsteuer auf Anlage und Speicher bis 30 kWp auf Wohngebäuden
- Einkommensteuerfrei bis 30 kWp je Einheit (§ 3 Nr. 72 EStG)
- Einspeisevergütung für 20 Jahre plus Inbetriebnahmejahr
- KfW-Kredit 270 für Anlage, Speicher und Montage
- kommunale Programme prüfen wir vor dem Angebot tagesaktuell
Solarteur und Elektrofachbetrieb für Großhadern
Wir montieren mit eigenen Dach- und Elektroteams. Sie haben einen festen Ansprechpartner, und die Anlage wird von denselben Leuten geplant, gebaut und angeschlossen.
- Dachcheck vor Ort mit Belegungsplan und Ertragsprognose
- Montage mit eigenen Teams, inklusive Gerüst und Blitzschutz-Prüfung
- Zählerschrank, Wechselrichter, Speicher und Wallbox fachgerecht angeschlossen
- Netzanmeldung, Marktstammdatenregister und Zählertausch
- Wartung, Monitoring und Störungsbehebung für Bestandskunden
Häufige Fragen aus Großhadern
Unser Reihenhaus in Großhadern hat ein Ost-West-Dach. Brauchen wir dann zwei Wechselrichter?
Nein, in der Regel nicht. Die meisten Wechselrichter für Einfamilienhäuser haben mindestens zwei getrennte Eingänge, sogenannte MPP-Tracker. Die Ostseite läuft auf einem, die Westseite auf dem anderen. So arbeitet jede Seite unabhängig, obwohl ein Gerät verwendet wird. Nur bei sehr kleinen oder sehr unterschiedlichen Flächen kann eine andere Lösung sinnvoll sein.
Sollen wir die Photovoltaik vor oder nach der Dachsanierung bauen?
Idealerweise gleichzeitig oder direkt nach der Sanierung. Wird zuerst die Anlage gebaut und das Dach einige Jahre später saniert, müssen die Module abgebaut und wieder montiert werden, was Kosten verursacht und die Anlage für einige Wochen außer Betrieb setzt. Wir stimmen uns gern mit Ihrem Dachdecker ab, damit beide Gewerke gut ineinandergreifen.
Eignet sich mein Dach für Photovoltaik?
Meistens ja. Entscheidend sind Ausrichtung, Neigung, Verschattung und der Zustand der Eindeckung. Beim Dachcheck klären wir auch, ob vor der Montage Ziegel oder Lattung erneuert werden sollten.
Brauche ich einen Stromspeicher?
Nicht zwingend. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch deutlich, rechnet sich aber nur bei passender Größe. Wir legen ihn auf Ihren Abendverbrauch aus, nicht auf die Modulleistung.
Was kostet eine Anlage ungefähr?
Für ein Einfamilienhaus mit 8 bis 12 kWp liegen schlüsselfertige Anlagen meist bei rund 1.200 bis 1.700 € je kWp, ohne Speicher. Den Festpreis nennen wir nach dem Dachcheck.
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Solaranlage in Großhadern geplant?
Wir melden uns werktags meist innerhalb einer Stunde.