
Photovoltaik in Obergiesing
Obergiesing ist dicht bebaut: Gründerzeithäuser, Wiederaufbauten der Nachkriegsjahre und größere Wohnanlagen reihen sich entlang der Hauptstraßen. Eigene Dächer sind selten, Mietwohnungen und Eigentümergemeinschaften die Regel. Münchener Photovoltaik plant in Obergiesing deshalb häufig mit Hausverwaltungen und Eigentümern gemeinsam und prüft vor allem, ob Hausanschluss und Zählerschrank die Anlage überhaupt aufnehmen können.
Zählerschrank im Altbau als erste Hürde
In vielen Häusern in Obergiesing stammen Zählerplätze und Hauptverteilung aus Jahrzehnten, in denen niemand an Stromerzeugung im Haus dachte. Für eine Photovoltaikanlage braucht es einen Zählerplatz nach aktuellen technischen Anschlussbedingungen, oft mit Platz für einen Zweirichtungszähler oder ein intelligentes Messsystem. Ist der Schrank zu klein oder veraltet, muss er erneuert werden, bevor SWM Infrastruktur die Anlage anschließt. Bei Mehrfamilienhäusern betrifft das mehrere Zähler gleichzeitig. Wir schauen uns den Keller deshalb vor jeder Angebotsrechnung an. Die Kosten für den Umbau nennen wir getrennt, damit klar bleibt, was Photovoltaik und was ohnehin fällige Elektrosanierung ist.
Dächer mit Gauben, Kaminen und Brandwänden
Altbaudächer im Viertel sind selten eine ungestörte Fläche. Dachgauben, Kaminzüge, Dachausstiege und Brandwände zu den Nachbarhäusern zerschneiden die Fläche in kleine Felder. Hinzu kommt, dass ausgebaute Dachgeschosse oft keine Unterkonstruktion zeigen, an der man die Befestigung vorher prüfen könnte. Wir planen daher mit Aufmaß vor Ort und prüfen, ob sich die Belegung in mehrere Strings aufteilen lässt, um unterschiedliche Ausrichtungen und Teilschatten abzufangen. Wo das Dach ohnehin neu gedeckt wird, ist das der beste Zeitpunkt für Photovoltaik, weil Gerüst und Dachdecker dann nur einmal kommen. Bei Mansarddächern ist oft nur der flache obere Teil sinnvoll belegbar, die steilen Seiten eher nicht.
Steckersolar für Mieter
Wer in Obergiesing zur Miete wohnt, hat auf das Dach meist keinen Zugriff. Eine realistische Möglichkeit ist das Balkonkraftwerk mit bis zu 800 Watt Wechselrichterleistung. Vermieter und Eigentümergemeinschaften dürfen die Zustimmung seit 2024 nicht mehr grundlos verweigern, können aber Vorgaben zur Befestigung machen. Auf einem Südbalkon im dritten Stock ohne Gegenüber sind einige hundert Kilowattstunden im Jahr realistisch, im engen Hinterhof deutlich weniger. Die Anmeldung erfolgt nur im Marktstammdatenregister. Wir beraten dazu gern, auch wenn wir solche Geräte nicht in jedem Fall selbst montieren. Wichtig ist eine feste, sturmsichere Befestigung am Geländer oder an der Fassade, nicht nur ein lose aufgestelltes Modul.
Was wir in Obergiesing für Sie übernehmen
Ein Ansprechpartner von der ersten Frage bis zur Inbetriebnahme: Münchener Photovoltaik plant, montiert und meldet an. Ausgangspunkt ist immer das konkrete Dach, in Obergiesing oft Dichte Altbauzeilen und Nachkriegswohnhäuser.
Was eine Solaranlage 2026 günstiger macht
Der größte Hebel ist heute nicht die Vergütung, sondern der selbst genutzte Strom. Steuerlich sind Anlagen bis 30 kWp stark vereinfacht. Finanzieren lässt sich das Vorhaben über den KfW-Kredit 270.
- 0 % Umsatzsteuer auf Anlage und Speicher bis 30 kWp auf Wohngebäuden
- Einkommensteuerfrei bis 30 kWp je Einheit (§ 3 Nr. 72 EStG)
- Einspeisevergütung für 20 Jahre plus Inbetriebnahmejahr
- KfW-Kredit 270 für Anlage, Speicher und Montage
- kommunale Programme prüfen wir vor dem Angebot tagesaktuell
Fachbetrieb vor Ort statt Vermittlungsportal
Wer einen Solarteur in der Nähe sucht, braucht keinen Vermittler, sondern einen Betrieb, der selbst plant und selbst montiert. Bei uns kommen Dachcheck, Montage, Elektroanschluss und Anmeldung aus einer Hand.
- Dachcheck vor Ort mit Belegungsplan und Ertragsprognose
- Montage mit eigenen Teams, inklusive Gerüst und Blitzschutz-Prüfung
- Zählerschrank, Wechselrichter, Speicher und Wallbox fachgerecht angeschlossen
- Netzanmeldung, Marktstammdatenregister und Zählertausch
- Wartung, Monitoring und Störungsbehebung für Bestandskunden
Häufige Fragen aus Obergiesing
Unser Haus in Obergiesing hat nur einen alten Hausanschluss. Muss der für eine Dachanlage verstärkt werden?
Nicht zwingend. Für eine übliche Anlage auf einem Mehrfamilienhaus reicht der vorhandene Hausanschluss oft aus, weil die Anlage Strom ins Netz liefert und nicht zusätzlich bezieht. Ob das zutrifft, prüft SWM Infrastruktur im Rahmen der Netzanfrage. Häufiger als der Anschluss selbst ist der Zählerschrank das Problem. Beides klären wir, bevor verbindliche Kosten genannt werden.
Kann eine Eigentümergemeinschaft den Solarstrom an die Wohnungen im Haus verteilen?
Ja, über Mieterstrom oder die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung. Beide Modelle erfordern ein Messkonzept und eine Abrechnung des Stroms an die teilnehmenden Wohnungen, die Bewohner behalten aber die freie Wahl ihres Stromanbieters. Bei wenigen Wohneinheiten ist der Aufwand im Verhältnis oft hoch. Wir rechnen durch, ob sich das für Ihr Haus trägt oder ob Allgemeinstrom und Einspeisung einfacher sind.
Was kostet eine Anlage ungefähr?
Für ein Einfamilienhaus mit 8 bis 12 kWp liegen schlüsselfertige Anlagen meist bei rund 1.200 bis 1.700 € je kWp, ohne Speicher. Den Festpreis nennen wir nach dem Dachcheck.
Wie viel Strom bringt eine Anlage hier?
Im Raum München rechnen wir mit etwa 1.000 bis 1.150 kWh je Kilowatt-Peak und Jahr bei Südausrichtung. Ost-West-Dächer liegen etwas darunter, liefern aber morgens und abends mehr. Die Prognose für Ihr Dach erstellen wir vor dem Angebot.
Brauche ich einen Stromspeicher?
Nicht zwingend. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch deutlich, rechnet sich aber nur bei passender Größe. Wir legen ihn auf Ihren Abendverbrauch aus, nicht auf die Modulleistung.
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Solaranlage in Obergiesing geplant?
Wir melden uns werktags meist innerhalb einer Stunde.